Airpipe Bauregger GmbH
FAQ

Wie funktioniert das AIRpipe System eigentlich?

Es werden 3 Luftschläuche zwischen Spriegel und Plane eingebaut. Ein spezielles Steuergerät, welches meist auf der Stirnseite des Fahrzeuges angebracht ist und vom Reservekreis mit Druckluft versorgt wird, sorgt bei „Einschalten“ der Anlage dafür, dass die erwähnten Schläuche mit Druckluft versorgt werden. Dieses Steuergerät sorgt permanent für den richtigen Druck. Dadurch wird die Plane ca. 20 cm in der Mitte und ca. 8 cm seitlich ausgehoben. Das Wasser, Eis oder Schnee rutscht dann seitlich vom Fahrzeug.

Sobald man die Luftzufuhr wieder ausschaltet, entlüftet sich die Anlage automatisch. Der AIRpipe kann im Stillstand während jeder Fahrpause und für die Dauer der gesamten Stehzeit aktiviert werden. Somit kann sich Wasser, Schnee oder Eis von vorne herein nicht auf der Plane ansetzen, und Beschädigungen von Aufbauten und Ladungen durch das Gewicht von Eis bzw. Wassereintritt vermieden werden.

Wie lange dauert der Einbau einer AIRpipe Anlage bei einem Sattelzug?

Wir empfehlen die Anlage zu zweit zu montieren, da man sich bei verschiedenen Handgriffen unterstützen kann. Bei einer Nachrüstung kann man von 2 Stunden ausgehen.

Funktioniert das Schiebeverdeck eigentlich mit AIRpipe noch?

Ja, aber nur im entlüfteten Zustand. Dann klappen die drei Luftschläuche mit der Plane zusammen.

Kann man AIRpipe auch bei Auflieger mit einem Hamburger-Verdeck einbauen?

Ja, weil auch bei Hamburger-Verdecke die Schläuche problemlos an den Längsrohren befestigt werden können.

Kann man AIRpipe auch bei einem Rollplanenauflieger einbauen?

Nein, da bei diesem Auflieger die notwendige Anzahl von Spriegel nicht vorhanden sind. Für die Rollplanenauflieger haben wir den AIRroll entwickelt.

Warum ist AIRpipe nicht serienmäßig bei den Fahrzeugen eingebaut?

Daran arbeiten wir, es gibt hier auch schon die ersten Gespräche mit verschiedenen Fahrzeugherstellern.

Kann AIRpipe bzw. AIRroll auch nachgerüstet werden?

Ja, problemlos ohne viel Aufwand.

Ist AIRpipe gesetzlich vorgeschrieben?

Nein. Aber das Gesetz schreibt vor, dass die Ladung auf LKWs so gesichert sein muss, dass keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer besteht. Eis, Wasser und Schnee werden hierbei zum Ladegut gezählt. Der LKW-Fahrer muss somit die Plane vor jedem Fahrtantritt von H20 in allen Aggregationszuständen und anderen Ablagerungen befreien.

Leider ist hier der LKW Lenker in der Zwickmühle, denn ein weiteres Gesetz besagt, dass man bei Arbeiten über 3m Höhe eine Arbeitssicherung benötigt und wer hat ein Gerüst mit? Hier bieten wir mit unserem AIRpipe-System eine sichere, schnelle u. kostengünstige Lösung. Die LkW Fahrer bewegen sich auf rechtlich einwandfreien Terrain.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Bei Neuanschaffung eines Aufliegers kann AIRpipe bzw. AIRroll gleich mitfinanziert werden (Leasing). In Österreich, Bayern und den östlichen EU-Ländern kann AIRpipe od. AIRroll über IMMORENT geleast werden.

Wie lange gibt es AIRpipe eigentlich schon?

Herr Bauregger hat dieses System vor ca. vier Jahren entwickelt. Die ersten Anlagen wurden vor knapp 3 Jahren eingebaut.

Wie schwer ist diese Anlage eigentlich

Bei einem Sattelzug kann man mit ca. 25 kg rechnen. Also kein Vergleich, wenn man sich darüber im Klaren ist, dass man damit mehr als 1.000 kg Eis bzw. Wasser am Verdeck vermeidet.

Airpipe, Patentlösungen für Sicherheit

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